Startschuss zum Bau des Leichtbaufahrzeuges moke

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Für die regionale Technologie- und Entwicklungskooperation POLY-LAB.NET begann im November die wichtigste Projektphase. Zehn Unternehmen aus der Lausitz sowie eine Forschungseinrichtung aus Zittau/Görlitz konstruieren, designen und entwickeln gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU bereits seit April 2012 ein hoch innovatives Leichtbaufahrzeug. Auf der Grundlage eines detailgetreuen Miniaturmodells begannen jetzt die Arbeiten am ersten Prototyp. Das ambitionierte Kooperationsprojekt wurde am 26. November im Rahmen einer Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert. Zu den Teilnehmern der Veranstaltung in den Räumlichkeiten des POLYSAX – Bildungszentrum Kunststoffe Bautzen gGmbH zählten Vertreter aus Verbänden, der Politik und öffentlicher Institutionen, darunter u.a. Michael Harig, Landrat des Landkreises Bautzen sowie Dr. Eberhard Kunke, Geschäftsführender Oberingenieur des Fraunhofer Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Dresden.

Die Bauteile, Werkstoffe und Technologien stellen die Mitglieder des Netzwerkes zur Verfügung. Der sogenannte Technologiedemonstrator mit dem Spitznamen »Moke«, zu Deutsch »Esel«, zeigt das Fahrzeug dann in seiner tatsächlichen Größe. Das Netzwerk setzt dabei nicht nur auf die Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit, sondern unterstützt darüber hinaus auch die Nachwuchsfachkräfte aus der Region. An der Gestaltung und Konstruktion des Leichtbaufahrzeuges arbeiten auch Auszubildende aktiv mit. Der Prototyp soll verdeutlichen, wie Ideen und schließlich zukunftsfähige Technologien durch regionale Kooperation realisiert werden können. Das Leichtbaufahrzeug kann später überall dort eingesetzt werden, wo ressourceneffiziente Mobilität gefragt ist, wie bspw. in der Landwirtschaft, in Kommunen oder auch in Privathaushalten.